An besonders geeigneten Tonlagerstätten mit guter struktureller Anbindung entstanden Töpferdörfer, die eine industrieartige Massenproduktion für Großabnehmer beziehungsweise den überregionalen Handel betrieben.

 

Die lokale Produktion wurde vermutlich vom Töpfer selbst in der Werkstatt und auch auf Märkten verkauft.

Werkstätten, die eine industrielle Überproduktion betrieben, waren auf Händler mit überregionalen Kontakten angewiesen. Kennzeichnend für die römische Wirtschaft ist die Marktorientierung.

 

Voraussetzung für den Handel  war eine gute Infrastruktur zwischen den Produzenten und den Kunden. Hauptverkehrsadern im römischen Reich waren die Wasserwege, die besonders in den gallischen und germanischen Provinzen allein ein großes Verkehrsnetzt bildeten.

 

Unter den Römern entstand dazu ein weit verzweigtes Straßennetzt, mit dem entlegene Gebiete erschlossen wurden.

Mit der Ausdehnung des römischen Reiches erweiterte sich die Fernhandelsrouten. Eine Grundlage für einen großräumigen Warenaustausch war geschaffen.