In den Werken der antiken Geschichtsschreiber lässt sich nachlesen, dass sich die Kinderzimmer der Antike von denen unserer Zeit kaum unterscheiden. Archäologen fanden Rasseln aus Ton, Tiere auf Räder, Puppen, Gladiatoren und auch Hunde, Katzen und Hühner.

Was den Kindern heute Weihnachten ist, war den kleinen Römern der Tag der "Sigillaria" an dem es Brauch war, sich aus Ton gebrannte Puppen zu schenken. Häufig gab es zu diesem Anlass auch Spielzeug mit pädagogischem Wert; Puppen in Göttergestalt etwa, die dem Nachwuchs spielerisch an die religiösen Vorstellungen der Erwachsenen gewöhnen sollten. Wahrscheinlich erhofften sich die Eltern von Ihnen aber auch schützende Wirkung.

 

Bereits zu Zeiten des Römischen Reiches waren Gesellschaftsspiele eine beliebte Freizeitbeschäftigung. Besonders beliebt waren damals Brett- und Würfelspiele. Auch im alten Rom war Mühle (Rundmühle) ein sehr beliebtes Spiel.

Ein weiteres Brettspiel ist das "duodecim scripta", welches besser unter dem Namen "Zwölflinienspiel" bekannt ist. Es wurde vor allem während der römischen Kaiserzeit gespielt. Allein in Rom fand man über 100 Spielbretter. Das Spiel lässt sich mit dem modernen Backgammon vergleichen.